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Digitalisierung: Software für Transportprozesse ist heute schon geschäftsentscheidend

Wie lässt sich der Schwung der Digitalisierung optimal nutzen? DAKO-Geschäftsführer Thomas Becker im Gespräch über Vernetzung und schlanke Prozesse.

Logistik 4.0 und Digitalisierung sind Schlagworte, die in den Medien ständig auftauchen. Was verstehen Sie darunter?

Logistik 4.0 steht für die digitale Durchdringung logistischer Prozesse, um sie transparenter, effizienter und damit kostengünstiger zu machen. Für uns bedeutet das konkret einen präzisen Informationsfluss zwischen Dispo, Fuhrparkmanager, Fahrer und Fahrzeug zu gewährleisten. Mit zunehmend vernetzten und entscheidungsintelligenten Systemen lässt sich auch der Automatisierungsgrad erhöhen, ein weiterer Schritt in die Logistik 4.0.

In digitalen Systemen entstehen große Datenmengen. Wie können diese für den Transportbereich intelligent weiterverarbeitet werden?

Im Fuhrparkbereich werden zahlreiche Daten schon erfasst, über FMS, Tachograf oder als Verkehrsdaten. Der Schlüssel zur intelligenten Nutzung ist, die Daten so zu vernetzen, dass daraus aussagekräftige Schlüsse für die Optimierung gezogen werden können. Das heißt auch, Daten aus den unterschiedlichen Quellen kompatibel zu machen, um die Auswertung zu erleichtern. Wenn etwa Daten von Fahrern, Fahrzeugen und Kunden erfasst und zueinander in Beziehung gesetzt werden, ermöglicht das ein fast papierloses Auftragsmanagement. Der Fuhrparkleiter gewinnt einen klaren Überblick, wer wann verfügbar ist und kann Aufträge besser steuern. Vorgänge können automatisiert werden, was enorm Zeit spart.

Wo setzen digitale Lösungen an, um Fuhrparkleitern eine bessere Übersicht zu geben?

Webbasierte Lösungen verknüpfen Daten in Größenordnungen, wie es ein Mensch allein nicht leisten könnte. In der Logistik spielen zuverlässige Ankunftskontrolle und präzise Lieferzeiten eine entscheidende Rolle. Hier setzen intelligente Softwaresysteme an, um mit vernetzten Daten aus Ortung, Fahrzeug- und Fahrerverhalten Auskunft über den Tourverlauf zu geben. Mit dem umfassenden Überblick kann der Flottenmanager auch in Ausnahmesituationen flexibel reagieren. Beispielsweise sieht der Disponent mit unserer Fuhrparkmanagement-Plattform TachoWeb im Tourmonitoring genau, welche Touren planmäßig verlaufen. Ins Detail geht der Soll-Ist-Vergleich, der präzise Prognosen für laufende Touren liefert und durch Auswertung im Nachgang eine weitere Optimierung der Touren ermöglicht.

Vernetzte Systeme und digitale Datenanalyse bringen Logistiker voran, davon ist DAKO-Geschäftsführer Thomas Becker überzeugt.

Prozesse digitalisieren heißt wettbewerbsfähig bleiben. Wie können Unternehmen dieser Herausforderung am besten begegnen?

Unternehmen sollten sich die Zeit nehmen, sich intensiv mit den digitalen Möglichkeiten auseinanderzusetzen. Es gilt, Ansprüche zu lokalisieren und zu präzisieren – welche Fragestellungen soll die Lösung klären, wo brauche ich mehr Transparenz? Es sollte selbstverständlich sein, dass Anbieter von Softwarelösungen Unternehmen bei der Umstellung auf ein neues System begleiten. Wir haben dafür hauseigenen geschulten Support, der bei Fragen und Problemen jederzeit hilft. Denn es ist enorm wichtig, die Mitarbeiter in diesem starken Veränderungsprozess mitzunehmen und zu qualifizieren.

Ein Blick in die Zukunft: Wohin steuert die DAKO im Hinblick auf Vernetzung mit ihren Lösungen? Auf welche Bereiche der Kunden wird sich das am stärksten auswirken?

Unsere Lösungen besitzen bereits hohe Konnektivität, die wir mit Schnittstellen zu weiteren Anbietern noch stärker ausbauen wollen. Skalierbaren Angeboten gehört meiner Meinung nach die Zukunft. Damit sind keine Insellösungen gemeint, sondern individuell zugeschnittene Systeme, die jedem Unternehmen genau das bieten, was es braucht. 

  

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